Residenz Würzburg
Residenz Würzburg

Mit dem Absolutismus wurde es auch für die Fürstbischöfe in Würzburg wichtig, ihre Macht in einem dem Barock angemessenen Wohnsitz zu präsentieren. So beauftragte Johann von Schönborn im Jahre 1719 Baumeister Balthasar Neumann zum Bau der Residenz, der bis 1781 dauern sollte. Es hat sich gelohnt. Die Würzburger Residenz sei das einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser, einzigartig durch ihre Originalität, ihr ehrgeiziges Bauprogramm und die internationale Zusammensetzung des Baubüros, eine Synthese des europäischen Barock. Sie veranschauliche zudem einen der strahlendsten Fürstenhöfe Europas. So begründet die UNESCO die Aufnahme als Weltkulturerbe 1981. Auch wir finden, die Residenz kann sich sehen lassen: Von Stadtseite aus empfängt sie den Besucher durch ihren riesigen Vorplatz mit dem Brunnen. Der Residenzgarten lädt mit seinen liebevoll angelegten Beeten vor allem im Sommer zum Verweilen ein. Auch einen prominenten Auftritt im Hollywoodblockbuster kann die Residenz für sich verbuchen: Im Kinofilm „Die drei Musketiere“ überzeugte sie als „Schloss Versailles“ Schauspielgrößen wie Orlando Bloom und Mila Jovovich. 


 

Festung Marienberg
Festung Marienberg

Die Festung Marienberg - eines der ältesten Bauwerke Würzburgs, das sich über den Dächern der Stadt erhebt. Die Burg, die ab 1000 v. Chr. entstand, bot den Bewohnern Würzburgs Schutz vor Angreifern und stellte als Herrschaftszentrum ein Machtsymbol für die Kurfürsten dar. Heute ist das Wahrzeichen Würzburgs Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Uns gefällt vor allem der wunderbare Ausblick von der Burg auf die Stadt und die Sicht auf die Burg von der alten Mainbrücke aus. Hier kann man die Schönheit der Festung in vollem Umfang erkennen. Interessant für die Freizeit: Ab 2011 finden im Sommer auf der Festung Filmvorführungen im Freilichtkino statt.  

 


Alte Mainbrücke
Alte Mainbrücke

Es führt über den Main, eine Brücke aus Stein... 

Und diese Steinbogenbrücke, die in Würzburg über den Main führt, ist die aus dem Jahre 1703 stammende 'Alte Mainbrücke'. Die Brücke die nicht für Autos befahrbar ist, ist die älteste der vier Brücken der Innenstadt, die die beiden Mainufer verbindet. Die Alte Mainbrücke ist eines der Wahrzeichen Würzburgs. Berühmt ist sie vor allem wegen der darauf stehenden 12 Statuen aus dem 18. Jahrhundert von Heiligen und Herrschern, die im weitesten Sinn mit Franken und Würzburg in Verbindung stehen. Neben den drei Frankenaposteln Kilian, Kolonat und Totnan, sind unter anderem auch Karl der Große und sein Vater Pippin oder die Heilige Jungfrau Maria dargestellt. Passiert man die Brücke stadteinwärts, erhebt sich der Würzburger Dom direkt vor einem. Ist man stadtauswärts unterwegs, hat man einen wunderschönen Blick auf die Festung Marienberg. Beim Überqueren der Alten Mainbrücke kann man außerdem Schiffen zusehen, die die nahegelegene Schleuse passieren. 

 


Café Wunschlos Glücklich
Café Wunschlos Glücklich

Beim Café Wunschlos Glücklich handelt es sich um einen echten Geheimtipp. Man  findet es in der Bronnbachergasse 22R, mitten in der Stadt, in einem kleinen Hinterhof versteckt. Neben den leckeren Speisen und Getränken, die Waffeln sind hierbei besonders zu empfehlen, lockt das kleine Café vor allem mit einem wunderbar urigen Ambiente. Die Einrichtung an sich ist schon ein kleines Kunstwerk, sie setzt sich zusammen aus gemütlichen Ledersesseln, Hollywoodschaukeln und verschieden künstlerischen Gemälden. Dies alles verpasst dem Café eine so gemütliche Ausstrahlung, dass man sich fast wie beim Entspannen im eigenen Wohnzimmer fühlt. 

 


Würzburger Weihnachtsmarkt
Würzburger Weihnachtsmarkt

Der Würzburger Weihnachtsmarkt ist jedes Jahr aufs neue ein Highlight in der Vorweihnachtszeit. Einheimische, sowie extra dafür angereiste Leute kommen immer wieder gerne nach Würzburg um über den Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz zu schlendern. Eingerahmt von der majestätisch Marienkapelle und dem berühmten Falkenhaus entfaltet sich auf dem Markt ein bezauberndes Ambiente und mit ihm eine wunderbare Weihnachtsstimmung. Bei den über 80 verschiedenen Buden ist die Auswahl groß und es lässt sich für jeden Geschmack etwas finden, sei es der obligatorische Glühwein, das Kinderkarussell, Holzschnitzerein oder doch Gebrauchsgegenstände für den Alltag, für jedermann, ob groß oder klein, ist etwas dabei.


 

Klein-Nizza
Klein-Nizza

Ein Spaziergang durch den Ringpark, welcher sich in einem Kreis um die Altstadt Würzburgs zieht, ist die perfekte Möglichkeit einmal Abstand vom Trubel der Stadt zugewinnen und die Natur zu genießen. Direkt hinter der Residenz gelangt man in einen Bereich der den Namen „Klein-Nizza“ trägt. Hier findet man einen idyllisch angelegen Teich mit Bachlauf, welcher Heimat etlicher Enten und Fische ist. Im Sommer blühen rund um diesen Teich verschiedene Blumen aller Farben, welche recht schön anzusehen sind. Das Besondere an Klein Nizza sind jedoch die Vogel-Volieren, zur Sommerzeit sind dort verschiedene Vögel zu Hause und können von den Besuchern bewundert werden. Durch dies und einen ebenfalls in Klein Nizza gelegenen Kinderspielplatz eignet sich dieser Ort auch hervorragend für einen Ausflug mit der ganzen Familie. Jedes Jahr Anfang August findet das Ringparkfest mit verschiedenen Künstlern und Kinderprogramm statt. Es lohnt sich auf jeden Fall den Park während dieses Zeit einmal zu besuchen. 


historischer Briefkasten
historischer Briefkasten

Bei unsrem Rundgang durch Würzburg entdeckten wir in der Langgasse einen schönenalten historischen Briefkasten. Er ist ziemlich prunkvoll gestaltet und hebt sich durch seine blaue Farbe von den normalen Briefkästen ab. Außerdem ist er uns aus einer frühern Zeit erhalten geblieben, was ihn sehr Besonders macht. Wir finden es sollte mehr solcher Briefkästen geben oder die vorhanden kreativer und individueller gestaltet werden. 


 

Straßenschäden
Straßenschäden

Leider scheinen in historisch bedeutenden Städten wie Würzburg auch die Straßenbeläge manchmal aus historischen Zeiten zu stammen. So z.B. die Rottendorfer Straße. Hier macht das Autofahren wirklich keinen Spaß, die Beläge sind löchrig und hoppelig, das kann auch gefährlich werden. Muss so etwas wirklich sein? Es ist fast schon peinlich, dass an einer Straßenkreuzung, die nur eine Gehminute vom UNESCO Weltkulturerbe Residenz entfernt ist, Straße und angrenzende Häuser solch einen Schandfleck darstellen. Wir vom Seminar fordern deshalb von der Stadt: Anstatt Ritter- Image Filme für den örtlichen Energieversorger zu drehen- lieber mal Straßen ausbessern!


 

Würzburger Hauptbahnhof
Würzburger Hauptbahnhof

Der Würzburger Hauptbahnhof, der 1863 im Norden der Innenstadt als Ersatz für den früheren Ludwigsbahnhof entstand und nach der Zerstörung der Stadt im 2. Weltkrieg 1954 neu gebaut werden musste, ist einer der bedeutensten Bahnhöfe Bayerns. Seine Bedeutung wird vor allem dadurch unterstrichen, dass er Kreuzungspunkt für Strecken in Nord-Süd-Richtung und in West-Ost.Richtung ist. Außerdem ist er neben Aschaffenburg der einzige Bahnhof in Unterfranken, an dem regelmäßig ICE-Züge halten.

Der Hauptbahnhof ist aber auch für die Nutzer öffentlicher Verkehrsmitttel der Stadt ein wichtiger Ort, da er ihnen eine Verknüpfung des Eisenbahn-, Straßenbahn- und Omnibusnetzes verschafft.

Der Würzburger Hauptbahnhof hat in den letzten Jahren mehrfach den Preis als „hässlichster Bahnhof Deutschlands" in der Kategorie „Bahnhöfe mit ICE Anbindung“ gewonnen. Um eine weitere Nominierung zu vermeiden, sollte der Bahnhof in nächster Zeit verschönert werden. Da der Bahnhof täglich von Tausenden von Personen betreten wird und diesen so einen Teil Würzburgs präsentiert, sollte er ihnen in guter Erinnerung bleiben. Sein Anblick ist jedoch nicht sehr einladend. Der Würzburger Hauptbahnhof mag vor 50 Jahren modern gewesen sein. Heute sieht ist er einfach nur noch veraltet aus. Auch wenn die Fassade und der Kiliansbrunnen im letzten Jahr bereits erneuert wurden, gibt es noch immer viele Kritikpunkte. Vorallem der Bahnhofsvorplatz erweckt einen sehr schäbigen Eindruck. Umgefallene Fahrräder, die herumliegen, sind umgeben von provisorisch wirkenden Gebäuden, die dem Verkauf von Kleinigkeiten dienen. Auch für den Innenraum des Bahnhofsgebäudes gibt es Verbesserungsvorschläge. Die Toiletten werden nur ungern von Reisenden benutzt und auch der Gang zu den einzelnen Bahngleisen kann verbessert werden. Auch die Gepäckbänder sollten nicht nur ab und zu funktionieren, so dass schwere Koffer die Treppen hochgetragen werden müssen. An dieser Stelle sollte außerdem an Rollstuhlfarer gedacht werden, die keine Möglichkeit haben, zu den Bahngleisen zu gelangen. Einen gemütlichen Bahnhof hat Würzburg auf jeden Fall nicht. Für das Wohlfühlen der Bahnreisenden und Besucher der Stadt ist also noch einiges an Arbeit nötig. 


 

Maya Worm, Madeleine Archbold, Jana Fischer